Getrennte Realitšten; eine kurze Darstellung der a posteriori-Erkenntnis: eine Analogie zu Vergleichen mit und zwischen dem Asperger-Syndrom und dem autistischen Spektrum

Andrew Walker

1997, Living and Learning with Autism: Perspectives from the Individual, the Family and the Professional. Sunderland, England: Autism Research Unit. pp 19-27.

aus dem Englischen von Rainer Döhle

Abstrakt

Es wird ein Modell vorgeschlagen, um bestimmte verbreitete Charakteristika bei Personen der Gruppe des autistischen Spektrums. Ein a posteriori-Modell steht augenscheinlich in völliger Übereinstimmung mit selten zitierten Modellen, die unabhängig von anderen autistischen Autoren entwickelt wurden. Aus dem Modell lässt sich die Notwendigkeit für eine Neubewertung der diagnostischen Kriterien und eine Rationalisierung der bisher üblichen taxonomischen Klassifikationen der Störungen des autistischen Spektrums auf der Grundlage einer eindeutigen und verbreiteten kognitiven gemeinsamen Verbindung ableiten.

Einleitung

Bereits für das Jahr 1916 gibt es Hinweise auf den Autismus und auf eine Ablösung von der sozialen Welt (Frith 1991), die allerdings gänzlich vergessen worden sind, bis sie von später auf diesem Feld tätigen Forschern in den vierziger Jahren wiederentdeckt wurden. Die allgemeine Lehrmeinung war damals, dass es sich um eine Kommunikationsstörung handelte. Nachfolgende Forschergenerationen haben ihre eigenen Ergebnisse hinzugefügt und deren taxonomische Erweiterungen haben zum Entstehen neuer taxonomischer Familien geführt: Heute spricht man vom Asperger-Syndrom, schizoider Persönlichkeitsstörung, sowie vom Kanner- und vom High-Functioning-Autismus als verwandten Störungen, wobei eine intensive akademische Debatte um die Klassifikationsparameter dieser verwandten Störungen existiert.

Ein weiterer Faktor, der die Dinge verkompliziert, ist, dass die Definitionen und Parameter des Asperger-Syndroms und verwandter Störungen im Lauf der Zeit Modifikationen und ständigen Wechseln unterworfen waren. Beispielsweise gehen Volkmar et al. et al. (1985) suggest that AS is not distinct from Autism whereas Wolff (1989), Wolff and Cull (1986) and Wolff and McGuire (1995) consistently use the term SPD interchangeably with AS, stating clearly that they consider them to be literally one and the same condition. In contrast Tantam (e.g. 1988, 1991) believes that AS and SPD are clearly distinct, whilst other workers such as Bishop (1989) explore other AS "borderlands" such as that with semantic-pragmatic disorder, whilst also considering the appropriateness of parent categories of AS such as that of Pervasive Development Disorder (PDD). Happé and Frith (1991) go further and suggests that the PDD association be eliminated altogether with respect to autism and proposes it's substitution with one of "Autism Spectrum Disorders".

Eine allgemein anerkannte Definition für den Autismus besteht also offenbar nicht. Diese nicht-definierte Störung wird derzeit von Störungen abgeleitet, die offensichtlich nicht-autistisch sind, indem offenbar verwandte Verhaltensweisen beobachtet und interpretiert werden, deren Ursache und Sinn aber offenbar meist nicht verstanden wird. Die wichtigsten derzeit verfügbaren diagnostischen Hilfsmittel sind die Kriterien der DSM-IV (APA, 1995) und der ICD-10 (WHO, 1993), obwohl deren Interpretation in der Praxis stark variiert. Auch haben autistische Menschen selbst eigene Arbeiten zum Thema unabhängig vom wissenschaftlichen Establishment veröffentlicht. Obwohl diese Arbeiten den Autisten, ihren Pflegekräften und auch dem interessierten Leser vertraut sind, sind sie bei den Forschern auf wenig Interesse gestoßen, vermutlich weil die biographische Form weitgehend anekdotisch ist (z.B. Williams, 1992) und der Inhalt daher nicht quantifizierbar ist.

Auffallend ist, dass Asperger und andere frühe Forscher offenbar nicht versucht haben, Unterkategorien der autistischen Störung aufzustellen. Sie haben anerkannt, wie es auch autistische Menschen ganz intuitiv tun, dass es ein gemeinsames kognitives System gibt. Die scheinbaren Unterschiede zwischen autistischen Menschen auf verschiedenen Punkten des autistischen Spektrums kann dabei völlig durch die natürlichen Unterschiede zwischen Persönlichkeiten und/oder durch nicht erkannte weitere Störungen bedingt sein.

Eine Metapher aus dem Computerbereich ist da nützlich, um die Parameter des kognitiven Systems zu definieren; so kann man die Hardware, das Betriebssystem und die Software eines Computers als Gegenstücke zum menschlichen Gehirn, dem kognitiven System und der Persönlichkeit betrachten. Der Autismus basiert vor allem auf der Hardware und ist von daher fest und nicht veränderbar. Er unterscheidet sich von der Persönlichkeit, wird aber durch sie ausgedrückt über das Betriebs- bzw. kognitive System, dass, weil es instinktiv ist, ebenfalls genetisch vorherbestimmt ist. Da es unpraktisch ist, die physiologischen Prozesse des autistischen Gehirns direkt zu untersuchen, ist die Untersuchung auf die bestimmenden Charakteristika des autistischen kognitiven Systems beschränkt. Wie ein Betriebssystem ist auch das autistische kognitive System auf eine bestimmte Art von Hardware ausgelegt, in diesem Fall auf die autistische Art. Es gibt allerdings beträchtliche Unterschiede zwischen den Persönlichkeiten autistischer Menschen, von denen jede einzigartig ist. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, einen verlässlichen Weg zu finden, die entwickelte Persönlichkeit, also die ausgearbeitete Software, von dem zu Grunde liegenden Betriebs- bzw. kognitiven System zu unterscheiden.

Um die Unterscheidung zwischen dem mit dem Autismus verbundenen kognitiven System und der Persönlichkeit besser zu klären, möge man sich folgenden Vergleich vorstellen: Die gut einhundert möglichen Varianten an Farbgebung und Aufmachung einer einzigen Lastwagenmarke soll die Bandbreite der Unterschiede der beobachteten Persönlichkeiten autistischer Menschen repräsentieren. Wenn man nun willkürlich einen äußeren Aspekt, wie den der Farbe, nimmt, um Lastwagenmarken zu definieren, dann gibt es natürlich ebenso viele Lastwagenmarken wie Farben. Wenn man dagegen die Marke nur nach dem Chassis kategorisiert, dann erweist sich, dass alle zu nur einer Marke gehören. Man kann davon ausgehen, dass, wenn man die vielen autistischen Untergruppen über das kognitive System neu definiert, man zu einer einzigen Klasse kommen wird.

Das a Posteriori Kognitives Modell

Dieses Modell beschreibt nur das kognitive System, wie ich es bereits definiert habe. Es vergleicht die jeweiligen instinktiven, unterbewussten Prozesse von autistischen und nicht-autistischen Menschen und demonstriert, wie erstere bewusst eingesetzt werden können, um soziale Situationen zu überstehen, indem eine bewusste, aber letztlich synthetische Person erzeugt wird, die bestimmten sozialen Situationen angepasst ist. Dieser "a posteriori"-Prozess, so genannt wegen dem augenscheinlichen logischen Schritt-für-Schritt-Ansatz, kann als analog zu einigen fundamentalen Funktionen der elementaren Computer-Programmiersprachen gesehen werden. Entscheidungsstränge des Codes, wie if-then-else-Aussagen, Schleifen und Mehrfachschleifen, scheinen dem Konzept nach ähnlich den seriellen Natur der beobachteten Datenverarbeitung im a posteriori-Modell zu sein.

Um das a posteriori-Modell, wie es in Abbildung 1, die eine Analogie zur autistischen Störung bildet, dargestellt ist, zu kontextualisieren, benötigt man einen grundlegenden Vergleich mit dem nicht-autistischen Zustand, nämlich das "allegorische" Modell, das in Abbildung 2 gezeigt wird. Das ganze schraffierte Gebiet des allegorischen Modells stellt das Selbst dar, während das ganz dunkel getönte Gebiet die unabdingbare, durchlässige Oberfläche darstellt, die das Selbst von der äußeren Umgebung links trennt; dies stellt im wesentlichen einen Zwei-Wege-Filter dar, der zu jeder Beobachtung oder Reaktion einen sozialen Kontext bzw. eine soziale Interpretation liefert.

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In diese kognitive Umgebung sind wichtige kognitive Elemente eingebettet. Sie bilden die jeweiligen Orte für die wichtigsten kognitiven Funktionen zum Zugang zu Erfahrung, zu streng logischen Funktionen und zur Verabreitung beobachteten sozialen Verhaltens und sozialer Reaktionen. Diese sozialen Botschaften, die von Natur aus stark mit Symbolik aufgeladen sind, sind im wesentlichen Algorithmen. Dieses letztere Element ist die dominierende Funktion im Modell, sie ist dynamisch und ein "lernendes" System. Es ist auffallend, dass die logische Datenverarbeitung an einem bestimmten Ort stattfindet und offensichtlich isoliert ist. Es gibt interaktive Prozesse zwischen den kognitiven Elementen. Es ist wichtig festzuhalten, dass jede Information, die den Filter zu einer bestimmten Zeit und egal aus welchem Grund passiert, automatisch eine soziale Bedeutung zugeschrieben wird.

Wenn man die kognitive Umgebung des a posteriori-Modells in Betracht zieht, besteht der wesentliche Unterschied zum allegorischen Modell darin, dass eine soziale Oberfläche fast völlig fehlt und dass es innerhalb der a priori-kognitiven Umgebung zwei "Zonen" gibt. Die Zone der logischen Verarbeitung befindet sich, obwohl sie eine andere Funktion und eine andere Zielsetzung als die soziale Oberfläche im allegorischen Modell hat, an einem vergleichbaren Ort im System. Es ist wichtig festzuhalten, dass die logische Verarbeitung sich nicht an einem spezifischen Punkt befindet, sondern offenbar eine gewisse Ausdehnung besitzt. Die wesentlichen aktiven Elemente, jene, die mit einem vorgegebenen Reiz umgehen und ihn verarbeiten, befinden sich ganz innerhalb einer Zone des bewussten Verhaltens der logischen Überlegung. Die Erfahrung befindet sich in einem als Speicher dargestellten Gebiet, in dem keine augenscheinlich bewusste Verarbeitung geschieht. Um die Computer-Metapher noch auszudehnen, können die "Zonen" der logischen Verarbeitung als analog zum RAM-Speicher bzw. zur Festplatte eines PCs. Obwohl hier von Zonen und Elementen die Rede ist, bedeuten diese Begriffe keine tatsächlichen Orte, sondern eher einen Kontext, in dem mit den Reiz-Daten umgegangen wird. Es gibt im a posteriori-Modell keine wesentlichen kognitiven Elemente, die der Funktion nach äquivalent zum sammelnden Element im sozialen Filter des allegorischen Modells wären. Das nächstmögliche Äquivalent ist die Kombination von Interpretations- und Reaktionselementen, obwohl diese sich vor allem innerhalb der logischen Zone befinden.

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Das allegorische Modell erkennt verschiedene distinkte Reize in der äußeren Umgebung, es kann deren Bedeutung verstehen und gleichzeitig auf jeden davon in angemessener Weise reagieren. Dies stellt eine parallele Verarbeitung dar und geschieht ganz innerhalb des Filters und geschieht vollkommen instinktiv. Dies erlaubt es etwa einer Person, sich mit jemandem zu unterhalten und gleichzeitig den Augenkontakt, die Körpersprache und viele andere Hinweise gleichzeitig zu beobachten und darauf zu reagieren.

Das a posteriori-Modell dagegen kann sich immer nur auf eine Informationsquelle konzentrieren. Dies stellt eine serielle Verarbeitung dar. Eine autistische Person muss daher die Entscheidung treffen, worauf sie sich konzentrieren soll, da sie ansonsten riskiert, von zu viel Informationen überfordert zu werden. So kann sich eine autistische Person etwa entscheiden, sich nur auf den gesprochenen Inhalt eines Gesprächs zu konzentrieren und dafür alles Übrige zu ignorieren, und dann eine scheinbar emotionslose, aber inhaltlich korrekte Reaktion ohne Tiefe, wie von einem Androiden, zu produzieren. Oder aber die Person konzentriert sich auf einen anderen Aspekt der Interaktion, wie etwa die Körperhaltung des Anderen, und bekommt dabei die gesprochene Botschaft und den Kontext des Gesprächs nicht mit. Man erhöhe die Anzahl der beteiligten Personen bzw. Variablen, und die Schwierigkeiten werden sich deutlich steigern.

Zu diesem Problem gibt es allerdings eine zwar nur teilweise, aber dennoch intelligente Lösung. In dem Modell sind als nicht schattierte Gebiete, die dem Modell aufkopiert sind, die wesentlichen Komponenten der durch Lernen erworbenen Mechanismen der sozialen Fähigkeiten dargestellt. Auch wenn das grundlegende kognitive System oder der serielle Input nicht verändert werden kann, stellt dies einen bewussten Prozess dar, dessen Zweck es ist, die Art des Outputs breiter zu gestalten, also letztlich das "androidartige" Lächeln dem Reden gleichwertig zu machen. Weil dies aber ein beachtliches Maß an Konzentration erfordert, beinhaltet dies hohe Kosten im Sinne einer bewussten Anstrengung; dies ist vielleicht analog zu der Anstrengung, die nötig ist, um ein Gespräch in einer fremden Sprache zu führen, solange eine Person noch nicht in der Lage ist, in dieser Sprache auch zu "denken".

Diskusion

Es gibt ein berühmtes Beispiel (Bakker, 1986), das dem nach der Frage des Autismus in Bezug auf das Verständnis eines Themas erstaunlich ähnlich ist; es geht um den Bereich der Evolution. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts haben Paläontologen alle Dinosaurier und Vögel in eine einzige phylogenetische Gruppe getan. Seither haben aber Forscher erstere als Reptilien klassifiziert, einfach aus dem Grund, weil die Dinosaurier den Reptilien ähneln, wenn auch nur oberflächlich. In jüngster Zeit wurde nun bewiesen, dass die ursprünglichen Schlussfolgerungen der Paläontologen im wesentlichen vollkommen korrekt waren. Hatten Kanner und Asperger ganz ähnlich Recht, wenn sie glaubten, dass es sich beim Autismus um eine einzige Kategorie handelte? Zumindest teilweise scheinen jüngste Forschungen dem zuzustimmen.

So hat Wolff (1995) wesentliche klinische Ähnlichkeiten zwischen Menschen, die mit der schizoiden Persönlichkeitsstörung und solchen, die mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert waren, festgestellt und ebenso vermutlich auch Ähnlichkeiten zwischen Menschen mit High-Functioning-Autismus und Kanner-Autismus, sowohl in eigenen Untersuchungen als auch bei Untersuchungen anderer Forscher. Wolff stellt zu den verschiedenen Diagnosen fest, dass die jeweiligen Autoren "voneinander abweichende, aber überlappende Diagnosekriterien" verwendet hätten und erklärt, dass "daher gegenwärtig der Begriff Asperger-Syndrom, wie er in ICD-.10 definiert und von Wing, Tantam und auch von Frith und ihren Kollegen in deren experimenteller Arbeit (1991) verwendet wird, eine Störung zu implizieren scheint, die dem High-Functioning-Autismus äquivalent ist und die schwerer ist als die von Asperger und uns selbst beschriebenen Kinder..." Wolff schlägt dann, um die Taxonomie rationaler zu gestalten, vor, als neue Kategorie die "schizoide/Asperger-Störung" einzuführen.

Dieses Beispiel zeigt schlaglichtartig die Schwierigkeiten und Ängste auf, der eine betroffene Person ausgesetzt ist,wenn sie versucht, eine angemessene Diagnose zu erhalten, und es lässt sich daraus folgern, dass die Art der jeweiligen Diagnose tatsächlich bis zu einem gewissen Grad von der konsultierten Fachkraft und dessen "Interpretation" von ICD-10 oder DSM-V abhängt. Für eine Person, die bislang etwa eine Diagnose Asperger-Syndrom hat, kann Wolff et al. zu Folge ebenso eine Diagnose auf schizoide Persönlichkeitsstörung angemessen sein oder aber auch, nach Volkmar et al. (1985) eine Diagnose auf High-Functioning-Autismus.

Eine Tatsache, die offenbar von manchen Forschern im Bereich Autismus nicht erkannt wird, ist, dass eine Reihe von autistischen Menschen, die voneinander abweichende formale Diagnosen und einen verschiedenen nationalen und kulturellen Hintergrund besitzen, unabhängig voneinander kognitive Modelle entwickelt haben, die dem a posteriori-Modell sehr ähneln (z.B. Madar, 1996; Williams, 1996).

Schlussfolgerung

Es wird davon ausgegangen, dass es nur eine einzige klinische Kategorie im Bereich Autismus gibt, wenn man das kognitive System als das einzige Klassifikationskriterium benutzt. Dieses System verarbeitet Daten offenbar seriell, im Gegensatz zur parallelen Verarbeitung von Nicht-Autisten, und es ist die Ursache für die charakteristischen autistischen sozialen Probleme. Die Konsequenz daraus ist, dass, obwohl autistische Menschen augenscheinlich einander ähnlich geboren werden, am Ende das Ergebnis wesentlich von Umweltfaktoren abhängt.

Rerferenzen

American Psychiatric Association (1995) Diagnostic and statistical manual of mental disorders (4. Ausgabe) = DSM-IV; Washington DC: American Psychiatric Association.

Bakker, R. (1986) The Dinosaur Heresies. Harlow, Essex: Longman Scientific & Technical.

Bishop, D. V. (1989) Autism Asperger's syndrome and semantic-pragmatic disorder: Where are the boundaries?, British Journal of Disorders of Communication, 24, 2, 107-121.

Frith, U. (1991) Asperger and his syndrome. In: Frith, U. (ed.) Autism and Asperger syndrome. Cambridge: Cambridge University Press.

Happé, F. G. E. and Frith, U. (1991) Is autism a pervasive developmental disorder? Debate and argument: How useful is the "PDD" label?, Journal of Child Psychology and Psychiatry and Allied Disciplines, 32, 7, 1167-1168.

Madar, T. (1996) The Primary Characteristics of Asperger Syndrome, Asperger United, 9, 3-11.

Tantam, D. (1988) Lifelong isolation and eccentricity: II. Asperger's syndrome or Schizoid Personality Disorder? British Journal of Psychiatry, 153, 783-791.

Tantam, D. (1991) Asperger syndrome in adulthood. In: Frith, U. (ed.) Autism and Asperger syndrome. Cambridge: Cambridge University Press.

Volkmar, F. R., Paul, R., and Cohen, D. J. (1985) The use of "Asperger's syndrome", Journal of Autism and Developmental Disorders, 15, 4, 437-439.

Williams, D. (1992) Nobody Nowhere. London: Doubleday.

Williams, D. (1996) Autism: An Inside-Out Approach. London: Jessica Kingsley.

Wolff, S. (1989) Constitutional aspects of personality beginning in childhood: Schizoid personality disorder (Asperger's syndrome) In: Doxiadis, S. and Stewart, S. (eds.) Early influences in shaping the individual. NATO Advanced Science Institutes series. Series A: Life sciences, Vol. 160. New York: Plenum Press.

Wolff, S. and Cull, A. (1986) "Schizoid" personality and antisocial conduct: A retrospective case note study, Psychological Medicine, 16, 3, 677-687.

Wolff, S. (1995) Loners: The life path of unusual children. London: Routledge.

Wolff, S. and McGuire, R. J. (1995) Schizoid personality in girls: A follow-up study: What are the links with Asperger's syndrome?, Journal of Child Psychology and Psychiatry and Allied Disciplines, 36, 5, 793-817.

World Health Organisation (1993) The ICD-10 Classification of Mental and Behavioural Disorders: Diagnostic criteria for research. Geneva: World Health Organisation.

 

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